Über mich

Ich wuchs in einem kleinen Dorf im Kraichgau auf, mit 8 Jahren begann ich mit klassischem Violinunterricht. Als Jugendliche schon begann ich mich auch für andere Facetten des Geigespielens  zu interessieren, spielte auf Bal-Folk Festivals im benachbarten Frankreich, entdeckte jiddische Lieder und hatte erste Auftritte mit Bands wie der „nordbadischen Gauklergang“. 

Ich zog nach Hamburg und  und kam fast zufällig nach Ungarn – dort verliebte ich mich in die wilde und ursprüngliche Musik transsylvanischer Kapellen und die Alltäglichkeit, die Geige spielen dort bedeutet. Und wo ich in den folgenden Jahren bei Tanzhaus – Musikanten „in die Lehre“ ging. Parallel begann ich mein Studium der Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Musik-Ethnologie  und Finnougristik. 

Darauf folgten:

Straßenmusik und erste Auftritte mit verschiedensten Ensembles, u.a. der russisch/jiddischen Band „BolscheVita“, Gründung des Klezmertrio trio kali gari mit dem ich seitdem viele Tourneen und Konzerte spielte, in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien… und Süd-China! Daneben entstanden in den letzten Jahren viele andere Ensembles von denen ich einige hier vorstelle, Theater-und Stummfilm-Musiken, Kammermusikprojekte…

Leitung regelmäßiger Ensemble – und KlezmerMusikWorkshops in Deutschland und Frankreich

Ständige Weiterbildungen zu vielerlei Themen, die meinen musikalischen Weg prägen

 –   Verschiedenste freie Improvisations-Konzepte

 –    Alte Musik

 –    Klezmer Stile

 –   Taketina

 –   SoundPainting nach Walter Thompsen

 –   Lichtenberger Methode

 –   Groove-Techniken für StreicherInnen

 –   ….

 

……..Und:

Irgendwann bekam ich ein Akkordeon geschenkt –

Angeregt von vielerlei Filmmusiken (Nino Rota, Emir Kusturica u.a.) und den Kompositionen Astor Piazzollas bewegt sich mein Repertoire zwischen Zirkusmusik und Musette, Tango Argentino und balkanischen Klängen,
Bei diesem vielfältigen Instrument lässt sich immer Neues entdecken
– zwischen Dramatik und Sentimentalität, Leichtigkeit und Verspieltheit!